Rund um den Schanzberg

Eine landschaftlich sehr schöne Wanderung führt euch über den Schanzberg in das Wurzbachtal.

In Warmensteinach, oberhalb des Schwimmbades beginnend  verläuft der Weg  auf der Markierung mit dem roten Punkt – nicht Stuhl – hinauf zum Stahlbrunnen. Diesen sehr eisenhaltigen „Brunnen“ erkennt man schnell an seiner braunen Färbung.

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Von hier aus geht es den Steig weiter bis hinauf auf den Schanzberg. Vorbei an alten Pingen, wo einst Schwerspat abgebaut wurde, bis auf den 742m hohen Gipfel.

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Hier oben hat man den einzigen Blick aus Warmensteinach auf die beiden höchsten Erhebungen des Fichtelgebirges – Ochsenkopf und Schneeberg. Angekommen kann man sich zu einer kurzen Rast unter dem eisernen Regenschirm niederlassen.

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Nun steigen wir wieder hinab und wandern weiter in das obere Wurzbachtal bis zum gleichnamigen Weiher. Dieser  wurde einst für die Holzflösserei angelegt.

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Jetzt folgen wir den linken Weg hinab in das romantische Wurzbachtal, immer entlang an dem, bei Schneeschmelze, tosenden Bach. Unterwegs findet man noch ein Schild, welches an eine alte Brücke erinnert, die es hier einmal gab.

Irgendwann biegt der Weg nach rechts weg, nämlich dort, wo uns ein Wegweiser auf die alte Ruine Wurzbach aufmerksam macht. Diese Überreste der Burg  kann man auf einem schön angelegten Rundweg besichtigen.

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Hier oben an der Haupttafel, welche die Bauweise der Burg erklärt, geht es weiter. Ein kleiner Pfad in nordöstlicher Richtung, welcher wahrscheinlich der Rosssteig sein dürfte, führt hoch oben über dem Wurzbachtal zum nächsten Ziel. Doch möchte ich hier noch einmal kurz auf den Rosssteig eingehen.

Im Rahmen seiner Forschungsarbeiten zu seinem neuen Buch über die Burgruine Wurzstein ist aufgefallen, dass nördlich des Halsgrabens der ehemaligen Burg ein Teil des alten (Roß-) Steigs wieder sichtbar ist. Deshalb wurde versucht, das Teilstück des alten, vielleicht einst bedeutungsvollen Weges zwischen Wurzstein und dem Schanzberg zu suchen. Diese Suche verlief im ersten Stück bis kurz unterhalb der Forststraße zum Wurzbachweiher recht erfolgreich. Der gesamte Pfad zieht sich fast abenteuerlich auf dem Kamm des Bergrückens hin und trägt mit seinem steilen Abfall zum Wurzbach hin nahezu alpine Züge.

Quelle: http://www.bayern-fichtelgebirge.de/heimatkunde/118.htm

Wieder an der Forststraße angekommen folgen wir nun dem Weg nach rechts. Nach ein paar Minuten befindet sich links ein alter Steinbruch. Dort kann man sehr schön den vulkanischen Einfluss erkennen. Weiter folgen wir der „Straße“ wieder zum Wurzbachweiher. Angekommen nehmen wir den wunderschönen Pfad, der mit einem gelben Kreis gekennzeichnet ist – dem Ringweg. Von hier aus verläuft der urige Pfad hoch oben über dem Wurzbachtal bis zur Juche.

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Das Ziel erreicht kann man auf der Bank eine herrliche Rast einlegen und einen Blick in das Weidenberger Land werfen. Weiter dem Ring folgend sind wir auch schon weit oberhalb der warmen Steinach. Von hier findet man eine wunderbare Aussicht über das Tal. Jetzt schlängelt sich der Weg weiter durch Buchen und Fichtenwälder bis zum Ausgangspunk.

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Zum Schluss noch ein paar GPS-Daten dieser Wanderung und natürlich dem passenden Geocache.

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